Japanische Sommerfeste erleben!
In Japan wird es jetzt immer heißer, was nicht nur zu hohen Stromrechnungen führt, sondern auch dazu, dass manche Menschen ohne ihr liebstes Deo stark schwitzen. Doch der Sommer bedeutet auch Festzeit! Manche sagen zwar, dass viele der bedeutenden japanischen Feste wie das O-Bon, der Tag der Verstorbenen, gerade im Sommer gefeiert werden, weil früher tödliche Seuchen in der Hitze verbreitet wurden – und die Menschen deshalb die Götter besänftigen und ihrer Toten gedenken wollten. Doch zum Glück für uns sind so spannende und bunte Feste entstanden, wie diese hier:
Yamakasa Matsuri in Fukuoka
Jeder, der in Fukuoka lebt – wie unser Team von J-Subculture – kennt das Yamakasa-Fest. Dort ziehen riesige, farbenfrohe Festwagen durch die Straßen. Früher blieben sie oft an Stromleitungen hängen, weshalb man die Wagen mit einer mechanischen Vorrichtung ausstattete, die den oberen Teil anheben und senken kann.
O-Bon in Kyoto
In der traditionsreichen Hauptstadt Kyoto wird beim O-Bon-Fest ein riesiges Feuer auf einem Hügel entzündet – in der Form des Schriftzeichens für „groß“.
Awa-Odori in Tokushima
Das berühmte Awa-Odori Festival in Tokushima auf der Insel Shikoku ist bekannt für seinen ausgiebigen Tanz. Dort heißt es: „Der tanzende Narr und der zuschauende Narr sind ein und dasselbe – also warum nicht einfach tanzen?“ Der Begriff „odori“ steht für Tanz, „awa“ ist eine historische Bezeichnung der Region.
Nebuta Matsuri in Aomori
Mein persönlicher Favorit – auch wenn ich bisher keines der Feste persönlich besucht habe, auch nicht das Yamakasa – ist das Nebuta Matsuri in Aomori, am südlichen Ende von Honshuu. Neben dem Festival ist die Region auch bekannt für Osorezan („Mt. Terror“), ein vulkanisches Gebiet, das als Tore zur Hölle gilt.
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